Podiumsdiskussion

Panel: Minderheitenschutz für Filme?
Wie ist die Bewahrung des Filmerbes, die Bestandserhaltung und Digitalisierung in Brandenburg und Sachsen bzw. länderübergreifend organisiert?

Welche Mittel werden bereitgestellt und wie erfolgt deren Vergabe? Inwiefern findet das Kulturerbe einer Minderheit wie z.B. der Sorben/Wenden Berücksichtigung? Wie ist Filmerbe zu erfassen und zu bewahren und welche Initiativen und Erfahrungen existieren hier bereits? Wie werden bewahrte Kulturgüter und Digitalisate der Öffentlichkeit nutzbar gemacht?

Die Diskussion machte deutlich, dass die Bewahrung des Erbes regional sehr unterschiedlich gehandhabt wird und ausgestattet ist. Aus der Erfahrung des sächsischen Modellprojekts verwies Thomas Früh darauf, dass die Auswahl der zu bewahrenden Objekte von zentraler Bedeutung sei und dass dies vor allem mit Zeit- und Personalaufwand verbunden sei. Dr. Gutheil sah Chancen in der Koordinierung und Bündelung von Kompetenzen und verwies auf die Einrichtung des Arbeitskreises Brandenburg digital, in dem auch das Sorbische Institut vertreten ist, sowie des Masterstudiengangs Filmkulturerbe an der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg.


Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Dr. Grit Lemke

Foto © Börres Weiffenbach

Jan Budar

Foto © Goethe

Dr. Ralf Forster

Foto © Goethe

Thomas Früh

Foto © Goethe

Dr. Ulrike Gutheil

Foto © Die Hoffotografen

René Pikarski

Foto © Goethe


Mitschnitt der Podiumsdiskussion